Awender Kunststofftechnik:

Artikel aus der österreichischen Kunststoffzeitschrift 34. Jahrgang Nr. 7/8 2003

Forschungsgelder von der EU nach Oberösterreich

Kleine und mittlere Unternehmen der Kunststoffbranche können im internationalen Innovationsbewerb nur dann bestehen, wenn sie in der Technologie- und Produktentwicklung aktiv sind. Dazu gehört auch die Simulation des Spritzgießens von Kleinst.- und Mikroteilen. Bestehende Softwarepakete weisen gerade bei sehr kleinen Teilen oder sehr geringen Wanddicken Probleme auf.

In Zusammenarbeit mit Polycontent, Technisches Büro für Kunststofftechnik, in Sankt Marien bei Linz, Geschäftsführer Dr. Altendorfer, ist es der Awender Kunststofftechnik GmbH in Neukirchen im oberösterreichischen Innviertel bei Braunau gelungen, erfolgreich ein Projekt zum Thema „Simulation von Kleinst- und Mikroteilen“ bei der europäischen Union einzureichen.

Ing. Birgit Awender, Geschäftsführerin der Awender Kunststofftechnik GmbH, ist Projektkoordinatorin. Die Herkunftsländer der Projektpartner reichen von Malta über Tschechien bis zu den Niederlanden.

„Damit ist es erstmals gelungen, die kunststoffrelevanten Institute der Niederlande, Deutschland und Österreich zusammenzuspannen.“, sagt Florian Altendorfer.

 

Die EU finanziert die Entwicklungskosten zur Weiterentwicklung einer sehr praxiserprobten Software, mit dem Ziel nach Ende des Projektes, für die Kunststoffindustrie ein Werkzeug geschaffen zu haben, das Entwicklungskosten spart und die Durchlaufzeiten verkürzt.

Geschäftsführerin Birgit Awender erhofft sich vom EU-Projekt allgemein eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz aus Fernost und Osteuropa sowie besonders eine Verkürzung der Durchlaufzeiten, eine Steigerung der Qualität und mit den Innovationen eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit des Standortes Oberösterreich.

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